Der wohl schlüpfrigste Geheimagent aller Zeiten ist zurück! Das britische Entwicklerteam System 3 kündigte mit “The James Pond Legacy: The Pond Is Not Enough” eine neue Spielesammlung an, die bereits Ende Oktober für die Switch 2 erscheinen soll. Umsetzungen für PS5 und Xbox Series X|S sind zwar wahrscheinlich, wurden aber noch nicht offiziell bestätigt. Für die Switch 2 ist auf jeden Fall eine physische Collector’s Edition geplant, die auf 6.000 Exemplare limitiert ist.
Was erwartet euch?
Die Compilation beinhaltet insgesamt 12 Fassungen der vier erschienenen Serienteile – jeweils in den Versionen für Amiga, Mega Drive, SNES und C64:
- • James Pond: Underwater Agent (1990)
- • James Pond 2: RoboCod (1991)
- • The Aquatic Games Starring James Pond and the Aquabats (1992)
- • James Pond 3: Operation Starfish (1993)
Der Spion, der aus dem Teich kam
Falls die Pond-Reihe aus unerfindlichen Gründen an euch vorbeigegangen sein sollten, gibt es hier eine kurze Zusammenfassung von mir: Wie unschwer zu erraten ist, handelt es sich bei der Serie um eine Parodie der legendären Bond-Filme. Ihr schlüpft also in die Rolle von Pond, James Pond (Codename F.I.5.H.) – ein superintelligenter, mutierter Goldfisch im Smoking, der für den Geheimdienst MI5 arbeitet. Sein Dauerrivale ist der verschlagene Superschurke Dr. Maybe, der, wie es sich für einen Bond-Bösewicht gehört, in jedem Teil einen neuen irren Weltherrschaftsplan verfolgt. Mal verseucht er die Ozeane mit Öl und entführt wehrlose Hummer oder er kapert eine Spielzeugfabrik am Nordpol, um Killer-Pinguine zu bauen. Der MI5 schickt natürlich seinen besten Fisch, um die Pläne des irren Dr. Maybe zu zerschlagen. Dabei kommt Pond vor allem sein berühmter Robo-Anzug zugute, mit dem er sich beispielsweise beliebig dehnen kann, um höher gelegene Plattformen zu erreichen.
Features
Als markanteste Neuerung wird das sogenannte Pondverse-Hub angeführt, das ein interaktives Museum mit Charakter-Bios, Level-Guides und Scans der Original-Spieleboxen enthalten soll. Hinzu kommen die mittlerweile obligatorischen Extras wie eine Speicher-Funktion, Scanlines sowie frei belegbare Tasten für eure bevorzugte Steuerungsmethode. Zudem soll auch die Rumble-Funktion der Switch-2-Controller unterstützt werden.
Mensch oder Maschine?
Leider hat bereits der Ankündigungstrailer für einen kleinen Shitstorm gesorgt (wie kürzlich bei “Crazy Taxi: World Tour“). Viele Fans waren der Meinung, dass der dort gezeigte Grafikstil und vor allem der Song “Maybe” sehr stark nach KI aussieht bzw. klingt. System 3 machte kurz darauf die Kommentarfunktion dicht und stellte klar, dass natürlich alles handgemacht sei. Das gezeigte Design des Hauptcharakters wurde nach dem Vorbild der alten Sprites neu gezeichnet und in 3D nachgebaut. Der im Trailer zu hörende Song “Maybe” wurde zudem von dem durch und durch menschlichen Interpreten Stuart Epps eingesungen. Ich hoffe wirklich sehr, dass auch künftig noch alle kreativen Arbeitsschritte von Menschen durchgeführt werden und wir nicht irgendwann von generischem KI-Einheitsbrei überflutet werden.







