Am 15. Oktober 2026 ist es so weit: Castlevania: Belmont’s Curse erscheint für PS5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch und PC (Steam). Wer nicht so lange warten kann oder will, darf sich bereits jetzt eine kostenlose Demo herunterladen. Der hier erspielte Fortschritt lässt sich natürlich später auch in die Vollversion übernehmen. Pünktlich zu Halloween gibt es also endlich Nachschub für alle, die mal wieder ein paar blasse Vampire aufscheuchen möchten.
Peitsche raus, Halloween kann kommen
Wenn es draußen wieder früher dunkel wird und der Grusel-Monat Oktober vor der Tür steht, darf ein ordentliches Castlevania natürlich nicht fehlen. Konami begleitet uns mit der Serie inzwischen seit 40 Jahren(!) und hat im Laufe der Zeit so einiges ausprobiert: War Castlevania auf dem NES noch ein geradliniger Action-Plattformer, setzten die Entwickler im Laufe der Jahre zunehmend auf die Erforschung der immer größer werdenden Spielwelt, garniert mit dezenten RPG-Elementen. Aus diesem Spielprinzip entwickelte sich gar ein eigenes Genre, das heute in Anlehnung an Nintendos ähnlich aufgebaute Metroid-Reihe als „Metroidvania“ bekannt ist. Später wagte sich die Serie auch in die dritte Dimension und probierte mit verschiedenen Ablegern immer wieder neue Wege aus (u.a. für PS3, Xbox 360 und Nintendo 3DS).
Neue Belmont, alte Probleme
Belmont’s Curse spielt im Jahr 1499 in Paris, 23 Jahre nach den Ereignissen von Castlevania III: Dracula’s Curse. Die Stadt wird von monströsen Kreaturen heimgesucht und steht in Flammen. Im Mittelpunkt befindet sich Rose Belmont, die Tochter des legendären Vampirjägers Trevor Belmont. Gemeinsam mit ihrem Vater landet Rose in Paris und gerät dort schnell in eine geheimnisvolle Verschwörung, die sie schon bald mitten ins Geschehen zieht. Neben altbekannten Castlevania-Gestalten wie Medusa, der Vampirdame Carmilla und dem allseits bekannten Sensenmann warten auch neue Gegner wie Jeanne d’Arc auf Rose.
Gameplay & Features
Spielerisch setzt Belmont’s Curse wieder auf klassische 2D-Action und Erkundung. Rose kann natürlich mit der legendären Vampire Killer-Peitsche loslegen, bekommt aber schon bald weitere Hilfsmittel an die Hand. Insgesamt gibt es sieben Waffenkategorien, dazu kommen Relikte mit unterschiedlichen Kräften. Eine besondere Neuerung ist die Peitschenmechanik, mit der sich Rose unter anderem durch die Umgebung schwingen kann. Besiegte Bosse lassen sich außerdem in Tarotkarten bannen und als Arcana für neue Spezialfähigkeiten einsetzen. Klingt also nach einer ziemlich guten Mischung aus klassischem Castlevania und ein paar frischen Ideen – und damit dürfte der Oktober für viele Retro-Gamer wohl gerettet sein.







