Jump and Run News-Artikel

Vorsicht, ein spuckender Affe! Toki bekommt neue Umsetzungen

Der Affe ist wieder los! Der Arcade-Klassiker Toki bekommt drei neue Umsetzungen für Mega Drive, Neo Geo AES und AGA-Amigas spendiert. Hinter dieser Ankündigung steckt das französische Entwicklerstudio New Old Pixels, das sich mit dem Rechteinhaber Microids auf eine offizielle Lizenz geeinigt hat. Einen Veröffentlichungstermin oder gar konkrete Preise gibt es bislang noch nicht. Hier aber die Info, die vor allem für Sammler interessant sein dürfte: Geplant sind physische Versionen, die direkt auf der jeweiligen Originalhardware laufen sollen.

Spucke, Helme und jede Menge Action

Das Original stammt von der japanischen Spieleschmiede TAD Corporation und erschien 1989 in den Spielhallen. In dem rasanten Jump-and-Run wird der Krieger Toki von einem bösen Zauberer namens Vookimedlo in einen Affen verwandelt. Als wäre das nicht schon ärgerlich genug, wird dann auch noch seine Freundin Miho entführt. Auf Rache aus kämpft sich Toki durch den Dschungel, Höhlen und allerlei gefährliche Gebiete, um seine holde Maid zu retten. Seine ungewöhnlichste Waffe: Er spuckt seine Gegner einfach an. Unterwegs kann Toki verschiedene Extras einsammeln, die seine Fähigkeiten verbessern. Dazu gehören unterschiedliche Schussarten und Stiefel, mit denen er beispielsweise höher springen kann. Anfang der 90er folgten zahlreiche Umsetzungen für damals gängige Systeme, wie C64, Amiga oder NES, die abhängig von den jeweiligen technischen Möglichkeiten natürlich sehr unterschiedlich ausfielen.

Neue Umsetzungen für alte Hardware

Die Devise der Entwickler bei den neuen Fassungen lautet nach eigenen Aussagen, die ursprüngliche Arcade-Version so originalgetreu wie möglich auf die alten Systeme zu portieren. New Old Pixels möchte allerdings den originalen Spielablauf, die Grafik, Animationen und den markanten Soundtrack beibehalten und gleichzeitig die hardwarespezifischen Möglichkeiten der jeweiligen Plattform bestmöglich ausnutzen. Besonders interessant dürfte die Variante für AGA-Amigas wie den Amiga 1200 werden. Der verbesserte Chipsatz bietet mehr Möglichkeiten bei der Farbdarstellung als die ältere Amiga-Hardware. Wie stark sich das bei Toki bemerkbar machen wird, bleibt abzuwarten. Auch auf die Verpackung und die Anleitungen soll laut Angaben der Macher besonderer Wert gelegt werden. Erste Bilder, Videos und weitere Details zu den Umsetzungen sollen in Kürze folgen. Wer hierzu auf dem Laufenden bleiben möchte, schaut regelmäßig auf der Webseite von New Old Pixels vorbei.

Das könnte Sie auch interessieren.